Beiträge von Oehrchen

    Hi,

    Blattläuse. Es scheinen noch nicht so viele zu sein, aber du mußt schnell handeln, sonst verbreiten sie sich. Kontrolliere vorsichtshalber deine anderen Pflanzen auch!

    Bei einer carnivoren Pflanze ist es etwas tricky, weil sie kein hartes Wasser vertragen und man sie deshalb meistens nicht mit Leitungswasser abspülen kann (es sei denn, das wäre sehr weich)

    Aber über die Wanne halten, und die Plagegeister mit einer Blumenspritze mit destilliertem Wasser abspülen, das geht.

    Ich weiß leider nicht, ob Schlauchpflanzen Seifenlauge oder Rapsöl vertragen, das würde den Läusen das Leben schwer machen.

    Versuch es erstmal mit abspülen, beobachten, bei Bedarf wieder abspülen. Wenn möglich, die Pflanze separat von anderen Pflanzen stellen.

    Hallo Ascallon , wie sieht es aus im Kampf gegen die Thripse? Sind die Florfliegen angekommen? Mich wundert, daß die im Winter aktiv sein sollen, eigentlich suchen sie sich ja einen Platz zum überwintern und sitzen da passiv herum, bis es draußen wärmer wird.

    Da hast du noch deutlisch mehr Aufwand betrieben als ich. Und bist die Thripse doch nicht los geworden.

    Das alles bestätigt mich ehrlich gesagt nur in der Einschätzung, daß dieses Geziefer nur mit Gift dauerhaft zu bekämpfen ist...Zumindest nicht bei einem großen Pflanzenbestand, mit "unübersichtlichen" Pflanzen.

    Es gibt von Substral ein Ungezieferspray, das auch für Orchideen geeignet ist - bei dem könnte ich mr vorstellen, daß es für Tillandsien ebenfalls verwendbar ist.

    Der Plan mit dem wässern und ertränken der Thripse könnte aber auch Erfolg bringen, ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

    Natürlich nicht ohne Behandlungsversuch - aber wenn die Pflanze den Befall oder die Behandlung nicht übersteht, kommt sie in den Müll ;) Nichtmal in den Biomüll, die Thripse müssen ja nicht zwangsweise im Kompost landen.


    Orchideen würde ich mit harten Wasser nicht abduschen. Meine kennen nur Osmosewasser, die würden das nicht mögen.

    Natürlich ist das ein Problem, optimal wäre ein Rundumschlag, bei dem alle Pflanzen behandelt werden.


    Daher bei mir die Stäbchen in der Blumenerde. Es war/ist hier einfach nicht möglich, alle Pflanzen mehrmals die Woche abzuduschen, oder auch nur, alle mit Insektizid einzusprühen.

    Das hat nichts mit Faulheit zu tun oder damit, daß ich meine Pflanzen nicht mag, es ist logistisch einfach nicht möglich.

    Und da werde ich nicht die Einzige sein, bei der das so ist..


    Es kann auch nicht jede Pflanze abgeduscht werden. Auch die Ungeziefer-Stäbchen sind nicht für alle geeignet. Da muß man wirklich individuell entscheiden.

    Bei mir sind zum Beispiel die Kakteen und Orchideen unbehandelt geblieben, stehen aber unter scharfer Beobachtung. Notfalls würden sie mit einem geeigneten Spray behandelt, aber bisher sind sie verschont geblieben.


    Mein Fazit in Bezug auf Thripse ist jedenfalls, ohne "Gift" (Insektizid) geht es nicht.

    Hallo,

    so ähnlich lief das hier auch mit den Thripsen. Abduschen, Raubmilben, feucht halten unter Folie, hat alles nichts geholfen. ich bin sie nur mit "Gift" losgeworden.

    Die befallenen Pflanzen habe ich, soweit das möglich war, abgeduscht und damit den Befall schonmal verringert. Nachdem die Pflanzen wieder halbwegs trocken waren, mit Spruzit (Fa. Neudorff) eingesprüht. Teilweise mußte ich das nach ca 14 Tagen wiederholen, aber dann war Ruhe.

    Später habe ich dann noch Celaflor combi Stäbchen in den Töpfen verteilt, damit die Pflanzen systemisch vor erneutem Befall geschützt werden. Ob das etwas gebracht hat, kann ich nicht sicher sagen - an einer Pflanze tauchten trotzdem nochmal Thripse auf, aber wenige, und die ließen sich mit Abduschen bekämpfen. Die Stäbchen enthalten auch Dünger, nicht für alle Pflanzen geeignet.


    Das war im August/September/Anfang Oktober, und ich bin immer noch sehr vorsichtig optimistisch, so ganz traue ich dem Frieden nicht.


    Pass gut auf die Kakteen auf - die Fraßschäden, die Thripse daran machen, sieht man für immer, selbst, wenn die Pflanze überlebt.

    Hallo,

    auf jeden Fall gut, daß du die Trauermücken bekämpft hast. Die muß man im Blick behalten, die Larven fressen genau die feinen Wurzeln, mit denen die Pflanze Wasser aufnimmt.

    Vielleicht war es das schon, und die Grünlilien erholen sich ab jetzt wieder. Wobei einige der Kandidaten auf den Bildern schon sehr auf der Kippe aussehen, aber Grünlilien sind ja eigentlich bekannt dafür, sehr robust zu sein!


    Thripse sieht man schon, aber nur, wenn man weiß, wo sie sitzen. Nämlich genau in den Blattansätzen, da, wo die Blätter sich in die Wedel (Rosette?) aufteilen. Sie verstecken sich in den Röhren, die sich durch die nachwachsenden Blätter bilden.

    Die sehen ja echt traurig aus.


    Jetzt komm ich wieder, mit meiner Frage nach Schädlingen. Und zwar, weil es mir komisch vorkommt, daß alle Pflanzen von jetzt auf gleich das selbe Pflegeproblem zeigen sollten.


    Also, sind irgendwelche Schädlinge zu sehen? Extrem viele Trauermücken zum Beispiel, deren Larven die Wurzeln zerfrssen.

    Oder Thripse. Saßen bei meiner Grünlilie fast nicht sichtbar in den Blattansätzen, und die Blätter sind einfach gelb geworden und abgefallen. Man hat nicht die typischen Fraßspuren gesehen, und die Thripse selber nur, wenn man wußte, wonach man sucht.

    Hallo,

    das sieht aus wie eine Dracaena/Drachenbaum Pflanze.

    Wird als "leicht giftig" für Katzen beschrieben, durch Saponine in den Blättern. Eigentlich sollten die auch gar nicht schmecken dadurch, aber verstehe einer die Geschmäcker der Samtpfoten....

    Hallo,

    Einblätter sind "komisch", was ihre Gießansprüche angeht. Ich hatte das hier schon so oft - Substrat fühlt sich noch feucht an (aber nicht klatschnass), Pflanze läßt Blätter hängen. Nachdem ich gegossen habe, und das Substrat dann wirklich gut feucht ist, richten sich die Blätter wieder auf.

    Was mich zu dem Schluß gebracht hat, Einblätter wollen es nicht nur feucht, sondern nass. Und da meine Pflanze nun schon seit fast 20 Jahren so bei mir lebt, scheint sich das zu bestätigen.

    Und zu kalt darf es nicht werden - das sind tropische Pflanzen, denen es in angenhem warmer Raumtemperatur am besten geht.

    Ganz toll finden sie eine Dusche. Leider ist mein Einblatt so groß und entsperechend schwer und unhandlich, daß ich es nur gelegentlich in die Wanne stellen kann, aber wenn es mal klappt, profitiert die Pflanze deutlich davon.

    Hallo,

    irgendwelche Parasiten sind aber nicht zu sehen? Auf der Unterseite der Blätter?

    Diese braunen Stellen erinnern mich sehr an das, was meine Pflanzen bei Befall mit Thripsen zeigten...

    Bei geringem Befall sieht man die Insekten selber manchmal nicht, aber ihre schwarzen Kotanhaftungen an den Rändern der braunen Stellen.

    Hallo,

    es gibt verschiedene Arten Thrips - einige sind fast schwarz. Das, was man an deiner Pflanze auf den Bildern sieht, die schwarzen Kügelchen und das Schadbild an den Blättern, spricht eindeutig für Thripse.

    Bei meinen Pflanzen hat Neudorff/Spruzit geholfen - es haftet nach der Anwendung auf den Pflanzenblättern und verhindert auch damit eine Zeit lang erneuten Befall.

    Thrips Befall ist echt der Hass, wenn man viele Pflanzen hat. Ich mußte mit Chemie ran, weil ich den Befall zu spät erkannt habe und sonst alle Pflanzen für den Müll gewesen wären.

    Aber wenn man sie rechtzeitig erwischt, und die Pflanze nicht zu groß ist, kann man es mit duschen probieren. Nur nicht zu lange warten, damit das Getier sich nicht ausbreitet.

    Hallo,

    diese Art der Pfefferpflanze pflege ich auch seit ein paar Jahren. Ableger/Kopfstecklinge von ihr zu ziehen, ist völlig problemlos. Einfach mit einer scharfen Schere einen passenden Ableger abtrennen und in Wasser stellen, wurzelt sehr schnell und überlebt auch eine Weile in Wasser stehend.

    kuerzlich hat aber recht, zum Winter zu ist nicht die günstigste Zeit. Der Steckling wird schon wurzeln, sich aber vielleicht mit dem anwachsen schwer tun, wenn er eingetopft wird.

    Glück gehabt, und keine Trauermücken eingeschleppt.


    Da man sie aber teilweise schon mit der Blumenerde mitkauft, ist es schwierig, das ganz zu vermeiden. Kleinere Mengen Erde kann man in der Mikrowelle oder im Backofen erhitzen, bevor man sie verwedndet - bei größeren Mengen wird das dann schon schwierig und unpraktikabel.

    Und dann kauft man ja vielleicht auch noch Kräuter oder neue Pflanzen im Laden, und die haben Trauermücken in der Erde, schwupps sind sie da...


    Beste Erfahrungen bei der Bekämpfung habe ich mit einer Kombination aus Nematoden und Gelbtafeln gemacht. Die Nematoden fressen die Larven, an den Gelbtafeln (blaue Klebetafeln gehen auch, habe ich festgestellt) bleiben die fertigen Trauermücken hängen. Und das eine oder andere Fettblatt oder Sonnentau darf sich auch gerne noch am Fang beteiligen!

    Ah, das klingt gut, da bin ich gespannt.


    Alles, was sich abwischen lässt, lässt sich auch abduschen, und damit kannst du der Pflanze schonmal helfen. Nur darauf achten, daß du eventuelle Schädlinge dabei nicht durch den Transport ins Bad, oder dort durch Spritzer, auf andere Pflanzen verteilst.