Beiträge von kuerzlich

    Lechuza hat normalerweise bedingt durch die Bauweise das Problem, dass die Einsätze keine Tiefe mitbringen. Wir reden hier von 30cm bei den Einsätzen. Das macht nix besser.


    Ich hab hier was gefunden: https://www.obi.at/holz-hochbe…cm-x-79-cm-fsc-/p/1768811


    Sowas wäre eine Möglichkeit. Durch die Fläche lassen sich 2 Clematis pflanzen und mit Kletterhilfen in die Breite ziehen. Damit wäre Sichtschutz gegeben. Je nach Sorte und Längenwachstum ist der Bereich nach wenigen Jahren dicht.


    https://www.manomano.de/p/hochbeet-xxl-aus-kiefernholz-imprgniert-hhe-90-cm-kruterbeet-inkl-noppenfolie-gemsebeet-rie154210-53003467


    Oder sowas. Die Clematis stehen dort recht stressfrei und für Gemüse oder Obst wäre auch noch Platz.


    Wie gesagt, die Spielerei mit 40cm würde ich lassen. Lechuza ist teuer und hilft in Eurem Fall bauartbedingt nicht weiter.

    Nein, das wird nicht gut enden. Weil eben die Tiefe fehlt und das mit 40cm dramatisch zu wenig ist. Sie halten das 3 oder 4 Jahre aus, dann ist es vorbei.


    Ich rate dringend zu wirklich tiefen Töpfen um 1 Meter, alles andere endet in Frustration. Sie haben sonst nicht genug Kälte-/Wärmepuffer, auf Dauer nie genug Wasser, schwitzen im Sommer und frieren im Winter durch. Ihre Wurzeln müssen in die Tiefe und es braucht Platz in der Fläche.


    Im Notfall lassen sich solche Teile auch selber bauen. Vergleichbar mit Hochbeeten. Eine Rahmenkonstruktion aus Holz, ausgekleidet innen mit Folie. Oder aber, das muss das Auge dann auch wollen, alte Holzfässer.


    Wenn das so nicht vorstellbar ist, dann halte ich das Unternehmen für gescheitert. Ich habe einige Gefäße mit um die 90cm Tiefe gefunden, die kosten aber ein horrendes Geld von annähernd 180 Euro pro Stück. Wobei die auch keinen sonderlichen Durchmesser haben. Scheint schwierig zu sein.

    Ist das wirklich eine Milbe?


    Ob schädlich oder nicht, das weiss ich nicht. Wenn sie stören, dann lässt sich das als erste Maßnahme im Bad gründlich durchspülen. Die adulten Tiere werden weggewaschen oder ertrinken. Wenn das dauerhaft ausreicht, super.

    Wäre es machbar, eine breitere Schale als Topf zu kaufen und die Patientin flächiger zu topfen? Also weniger tiefen Topf, davor mehr Durchmesser? Dazu zusätzlich lockeres Sukkulentensubstrat unterzumischen, so dass die Mischung lockerer und weniger feuchtbleibend wird.


    Sie mögen gerne einen warmen Fuß, das wäre mit mehr Fläche gegeben. Dazu dann sparsam giessen, nicht immer wieder nachgiessen. Sonder giessen, entsprechend lange Finger weg und dann wieder giessen. Sie können durchaus auch mal trocken stehen, das schadet ihnen nicht.


    Bei weiterer Verwirrung bitte anklopfen :)

    Der Herbst kommt und sie werfen das Laub ab. Das wäre die übliche Reaktion.


    Auch wenn ich jetzt die Stimmung trübe, Clematis werden in solchen Trögen nicht überleben. Das sind Tiefwurzler und sie vertragen keine aufgeheizten Untergrund. Eine Clematis braucht recht viel Tiefe im Topf bei auch wieder recht viel an Fläche. Weil eben die Wurzeln kühl stehen müssen und das erreicht man mit entsprechend viel Volumen.


    Als Tiefwurzler stoßen sie zügig bei solchen Balkonkästen an ihre Grenzen und gehen ein. Das sind Pflanzen vom Waldrand, die im Schutz der großen Bäume um die Wurzeln kühl und feucht stehen und erst in der Höhe Sonne suchen und finden. Das ist das Prinzip.


    Wenn es jetzt Clematis als Sichtschutz sein sollen, dann geht das dauerhaft nur mit wenigstens einem Meter tiefen Gefäß, das so ca. 50x50cm Breite mitbringen sollte. Pro Pflanze, versteht sich.


    Mir selber fallen keine Pflanzen als Sichtschutz ein, die dauerhaft in Balkonkästen überleben. Zu wenig an Raum für die Wurzeln und damit fällt so ziemlich alles an mehrjährigen, verholzenden Pflanzen weg.


    Tut mir leid das zu sagen..........

    Wie tief ist der Topf? Also viel Füllhöhe? Welches Substrat wird verwendet? Was spezielles oder übliches für Zimmerpflanzen/Balkonpflanzen? Wird er gedüngt und wenn ja, mit was genau und wie oft?


    Braune Spitzen als solches müssen noch kein Problem sein. Das kann passieren und nicht alles an Pflanzen schaut makellos aus. Bananen am Naturstandort z.B. haben prinzipiell Schäden an den Blättern. Um da jetzt aber nichts zu übersehen, bitte schildern. Danke vielmals :)

    Wenn sie anfängt Blätter wegzuwerfen, dann hat das einen Grund. Deswegen bitte das wie und was in der letzten Zeit übedenken. Auch wenn es tagsüber warme 25 Grad hat, in der Nacht ist es weit weniger angenehm. Ist über die Nacht ein Fenster offen?


    Geraten wird zu lockerem Pflanzensubstrat. Das kann jetzt alles mögliche sein. Substrat für Zimmerpflanzen gemischt mit Pinienrinde für Orchideen wäre eine Idee.

    Die Wasserqualität sollte weich sein. Gibt das das jeweilige Leitungswasser nicht her, dann eben mit destilliertem Wasser mischen............


    Mir tun die Pflanzen immer wieder nur leid. Stehen auffällig aufgebaut da, jeder nimmt sich so ein schönes Exemplar mit und alle ohne einen Hauch von Ahnung. Fragt man die Mitarbeiter, alles ganz easy und kein Problem. Ärgerlich sowas.

    Lass uns zum Anfang gehen. Also zur Herkunft der Dame :)


    Brasilien, feuchtwarme tropische Wälder. Warmer weicher Regen, hohe Luftfeuchte, Temperaruren 20 Grad +


    In der Zimmerkultur ist davon meistens nichts mehr zu finden. Luft trocken, Regenwasser hat man vielleicht, viel eher aber hartes Giesswasser. Es wird gelüftet bei Aussentemperaturen unter der Toleranzgrenze der Pflanzen. Da können auch schon 2 Minuten +12 Grad enormen Schaden anrichten. Im Winter dann gerne noch trockene Heizungsluft.


    Das so als häufige Problemsammlung.


    Abhilfe wäre all das zu vermeiden und die Luftfeuchte zu erhöhen, den Ballen niemals austrocknen zu lassen und eben irgendwie ein brauchbare Umgebung zu schaffen.


    Wenn bis jetzt noch nicht umgetopft worden ist, dann wäre das auch jetzt noch eine Möglichkeit.


    Bei Fragen bitte fragen.

    Die Schotterdecke mag nicht so das Problem sein, das findet sich regelmäßig in der Tiefe erst. Weil beim Bau solcher Bereiche der hinterletzte Dreck an Erdreich und auch Bauschutt dort unten vergraben wird.


    Den guten Oberboden schöpft man ab und verkauft ihn weiter. Das unbrauchbare Erdreich stopft man in die Sohle. Sieht ja keiner :(


    Wäre da ein gemieteter Minibagger keine Option? Geht schneller und vor allem kraftsparender. Weil so eine Graberei schon auch nervig werden kann und wer keine Lust mehr hat und sauer ist, der fängt an zu schlampen. Nur so als Anreiz ;)

    Ich möchte gerne grundsätzlich ein bisschen erklären......... weil das Thema gerne unterschätzt wird.


    Stellt Euch einen Weihnachtsbaum vor und schätzt den Durchmesser vom üblichen Standard. Der Durchmesser findet sich so auch im Boden, also die Wurzeln brauchen den gleichen Platz.


    Werden jetzt Sträucher in einen Graben von einem halben Meter Breite gestopft, dann geht denen recht zügig der Platz und der Lebensraum aus.


    Geht es um die Tiefe, so benötigt eine übliche Strauchrose als Tiefwurzler wenigstens einen Meter Luft nach unten. Wird also nur ein halber Meter ausgekoffert, dann ist das Problem gleich wie das in der Breite. Es geht nicht lange gut.


    Daher gilt, das größtmögliche Platzangebot nutzen. Auch wenn das heisst, zwei Meter Breite und einen Meter + tief auskoffern. Die Arbeit muss eh gemacht werden, da kommt es auf ein bisschen mehr Aufwand nicht an. Plus den nicht vorhandenen Sorgen, was nach ein paar Jahren ist.


    Wichtig ist auch die Fliessfähigkeit vom Wasser. Hocken die Wurzeln auf einer verdichteten Sohle, dann kommen sie da nicht durch und das Wasser nicht weg. Den Fehler später zu finden und zu erkennen, das schafft der Privatkunde eher nicht. Daher, die Vorarbeit ist wichtig, guter Oberboden ist wichtig, Felsbrocken müssen weg, die Sohle muss aufgerissen werden.


    Bei Fragen bitte fragen :)

    Bei solchen Behandlungen bitte an die maximalen Anwendungen und die Zeitabstände denken. Der Wirkstoff ist ja nicht am nächsten Tag schon weg und es kann zu Überdosierungen kommen. Nicht jede Pflanze verträgt alles an chemischem Pflanzenschutz.


    Es lassen sich die Blätter in der Wanne mit einem ordentlichen Strahl durchaus sauber kriegen. Die Gelege sind ja nicht aufs Blatt betoniert und die adulten Tiere spült es nochmal einfacher weg. Man muss sich das halt überlegen. Will man mit Nervengiften arbeiten und sie in der Umgebung haben oder nicht?


    Ohne Vollschutz an Händen und Gesicht würde ich niemals mit solchen Mitteln arbeiten, wobei ich auch Katzen habe und deswegen in der Wohnung die Finger davon lasse.

    Wo es keine Möglichkeit auf Regenwasser gibt, da kann man sich mit destilliertem Wasser helfen. Bei sehr hartem Leitungswasser 1 : 1 mischen, sonst geht auch ein Drittel destilliertes Wasser zu zwei Dritteln Leitungswasser. Das bei beiden Pflanzen warm gegossen. Kaltes Wasser ist für sie einfach nur brrrrr.


    Im Sommer gibt es längere Tage bei einem höheren Sonnenstand. Im Herbst ändert sich das dann schon auch deutlich in dem Maße, dass Pflanzen einfach viel zu dunkel stehen können und daher direkt an ein Fenster sollten. Ist das Fenster im Sommer zu hell, dann eben wegziehen einen Meter und es sollte wieder passen.


    Wird gelüftet in Richtung Herbst und bei sinkenden Temperaturen, dann entweder so lüften, dass die jeweiligen Pflanzen keinen Kontakt zur Kaltluft haben, oder sie aber in der Zwischenzeit in Sicherheit bringen. Kaltluft geht bei tropischen Pflanzen nicht. Wobei kalt schon bei 15 Grad liegen kann. Da also bitte aufpassen.


    Sprühen nützt nur wenige Minuten, das ist also vergebliche Liebesmüh. Besser eignen sich Wasserschalen, die mit heissem Wasser in der Umgebung aufgestellt werden. Das dampft wesentlich länger und verändert das Kleinklima um die Pflanzen. Das muss halt regelmäßig gemacht werden.

    Ctenanthe pflanzen, Pflege & vermehren

    Das als grundsätzliche Informationen über die Pflanze. Bitte in Ruhe lesen und die eigene Kultur damit überprüfen. Findet sich da ein Stolperstein?


    Ich würde den Topfballen nicht 20 Minuten geflutet stehen lassen, das Substrat saugt sich innerhalb von wenigen Sekunden voll und wenn man das überreizt, dann kommt es zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln und überhaupt zu viel an Feuchtigkeit. Patschnass ist nicht gut.


    Daher, bitte moderat giessen, es darf feucht sein, mehr aber auch nicht.


    Vereinzelt besprühen hat nur kurze Effekte, ist das Blatt wieder trocken, alles nicht nachhaltig. Das hilft so also nicht. Besser wären Schalen mit heissem Wasser in der Umgebung, die Verdunstung hält wesentlich länger.


    Welches Giesswasser wird verwendet? Aus der Leitung? Wie hart ist das? Wie warm wird gegossen? Auch das ist ein wichtiger Punkt.


    Bei Fragen bitte fragen :)

    Für den Anfang würde ich den Vorhang entfernen. Der arme Kerl braucht Licht, ausreichend Wasser ohne Trockenstress, eine gewisse Wärme nicht unter 15 Grad und weder kalte Zugluft noch trockene Heizungsluft. Zusätzlich ab und zu düngen.


    Mehr ist es eigentlich nicht ;)