Beiträge von cicero

    Hallo und willkommen


    Ich finde nicht, dass sie sehr hängt. In der Mittagssonne kann die Pflanze auch mal etwas durstig aussehen, wenn die Verdunstung der Blätter sehr hoch ist.


    Ich weiß nicht wie groß deine Kaffeetassen sind, gewässert werden sollte immer durchdringend, so dass das gesamte Substrat befeuchtet wird. Bei Unsicherheit so viel wässern bis Wasser unten aus dem Kulturtopf läuft (dieses Wasser im Übertopf oder Untersetzter sollte aber nach einer halben Stunde ausgekippt werden). Bis zum nächsten Wässern sollte die oberste Substratschicht abtrocknen (ca. 10 cm). Ist das Substrat sehr trocken, darauf achten, dass das Wasser nicht am Substrat vorbei nach unten sickert, weil das trockene Substrat das Wasser nicht so schnell aufnehmen kann, vor allem wenn es recht torfig ist.


    Wenn sie dauerhaft und immer mehr hängt, bei feuchtem Substrat, muss man mit einem Wurzelschaden durch zu hohe oder häufige Wassergaben rechnen.

    Die rote Waldameise ist geschützt, ansonsten kann man mit einem mit Holzwolle gefüllten auf das Ameisennest gestülpten großen Pflanztopf versuchen, die Tiere umzusiedeln. Das habe ich aber gerade aus dem Internet gezogen, weiß nicht ob es klappt. Ameisennester oder -haufen können schon recht groß werden und die Pflanze unter sich begraben. Man kann auch versuchen, ein paar Triebe herauszuziehen und zu retten und dem Naturschauspiel seinen Lauf lassen.

    Ich versuche grundsätzliche Dinge klarzustellen, will es aber auch nicht komplizierter machen als es ist. Ist stifte aber wohlauch ein wenig Verwirrung.


    Zitat

    Gut zu wissen! Ich hatte den Link aus dem vom Herrn Liesenhoff verfassten "Wiki" bezogen. Die Angabe, dass man ein herkömmliches Humussubstrat mit "Ackerboden" (weiter unten verlinkt dazu der obige Mutterboden) und ggf. Bims-Kies, Lavalit, oder Lavagranulat mischen soll, findet sich in zahlreichen Artikeln.


    Wenn man ein Substrat für seine Zimmerpflanzen mischen möchte und mit rein organischen Torf- oder Torfersatzstoffen (wie Rindenhumus, Kokosfasern oder auch Kompost) als Hauptbestandteil beginnt, spricht nichts gegen mineralische Bestandteile bzw. Zuschlagstoffe. Ton ist ein fein zerriebenes Gestein, also mineralisch, sowie auch das genannte Steinmehl oder Bentonit. Bims und Lava sind auch mineralisch, aber im Gegensatz zu Ton grobe Zuschlagstoffe, welche auch Wasser speichern können, aber aufgrund ihrer Größe die Durchlässigkeit und Strukturstabilität im Substrat erhöhen.


    Das Substrat von „Zierkiese“ ist für den Außenbereich gedacht und kann dort so verwendet werden wie beschrieben. Ich schreibe Substrat und nicht „naturbelassener Mutterboden“ da es sich ja um ein Gemisch handelt. Du kannst dieses Substrat durchaus auch anteilig in dein Wunschsubstrat mischen, ich würde es nur nicht als Ersatz für Blumenerde empfehlen. Was irgendwelche Mikroorganismen angeht, ist da nach mehrmaligem Umschichten, Mischen und Verpacken wahrscheinlich nichts mehr übrig, ein paar Unkrautsamen vielleicht.

    Grundsätzlich kann man sich mit einer Schaufel Garten- oder Ackerboden vieles mit ins Haus holen. Regenwürmer, Asseln, Pilze , Nützlinge und Schädlinge und das will man im Wohnzimmer nicht unbedingt haben (und die Genossen halten auch wenig von der Zwangsumsiedlung)


    Ergänzend: Ich schrieb, das Ackererde eigentlich nur eine Herkunftsbezeichnung ist. Man kann den Begriff (abgesehen von der Herkunft) durchaus als Synonym für Mutterboden, Ackerkrume, Oberboden sehen und verwenden, wenn es um die Abgrenzung der humusreichen obersten Erdschicht von dem darunterliegenden humusarmen bzw. humusfreien Boden. Ich will auch kein Erbsenzähler sein, aber es geht immer wieder ein komplettes Durcheinander der Begrifflichkeiten.


    Das was du über die Wasserspeicherkraft und Nährstoffpufferung /-speichrung des Tonanteils schreibst, ist korrekt . (Zuckerrüben braucht man nicht dazu 😀)


    Quarzsand und Bims sind kein Käse und zur Beimischung ins Substrat geeignet. Die Blumenerde von frux ist meines Erachtens keine Schlechte und hat Beimischungen von Lava und gebrochenem Blähton. Deine Zimmerpflanzen können in diesem Fertigsubstrat von frux durchaus glücklich werden. Wenn du experimentieren willst und noch etwas Ton oder Bims untermischen willst kannst du das gerne tun und Erfahrung sammeln.

    Moin,


    Thripse oder deren Larven, Blattlauseier und sonstige Gesellen sitzen eher auf der Pflanze als im Substrat, manch anderes vielleicht auch dort, aber generell können die Schädlinge von überall her kommen (und tun das auch). Wichtig ist, dass Pflanzen gesund und kräftig sind, damit es nicht zu einer massenhaften Vermehrung der Schädlinge kommt.

    Es war nicht unbedingt falsch jetzt gleich umzutopfen, das sollte aber nach Bedarf erfolgen, nicht nach Zeitplan. Zudem war mein Gedanke der, dass wenn die Pflanzen jetzt bzw. demnächst Probleme zeigen, man weniger gut beurteilen kann, ob es am Standort liegt oder der Eingewöhnung oder am Substrat, der neuen Topfgrösse oder … oder …

    Wenn man zuviel auf einmal verändert, wird die Ursachensuche bei der Diagnose schwieriger. Zudem mögen Pflanzen keine großartigen Veränderungen, vor allem keine plötzlichen.


    Edit: Trauermücken : ich habe noch heute (oder schon gestern 😏) in einem anderen Thread geschrieben, dass sie für mich (in der pflanzenpflege) nicht dazugehören, sich vielmehr bei zuviel oder zu stetiger Feuchtigkeit im Substrat entwickeln. Ich kann mich nicht erinnern, jemals Trauermücken gehabt zu haben und ich habe auch 50 bis 60 Zimmerpflanzen hier herumstehen, und das sind keine Kakteen.

    Nun ja, du stellst sie erstmal einige Wochen an einen überdachten, geschützten Standort, wo sie ein paar Stunden leichte Sonne abbekommen. Ich denke, das ist das, was ich geraten habe.


    Dass Cannas zu den Schwanenblumengewächsen gehören und Sumpfpflanzen sind wäre mir dagegen neu. „Mein Wikipedia“ ordnet die Pflanze monogenerisch den Blumenrohrgewächsen zu, innerhalb der Ingwerartigen. Das ist nicht das Thema, aber Pflanzen einer Familie oder auch derselben Gattung können indes sehr unterschiedliche Ansprüche haben.


    Dass das Blumenrohr an sich schon gerne sonnig steht und an einer heißen Südwand viel gegossen werden muss, stimmt und wurde nicht bestritten, als Sumpfpflanze würde ich sie nicht sehen.

    Moin,


    bitte nicht böse sein, aber in diesem Thread und auch in den Links wird zu ziemlich alles durcheinander geworfen und viel Unsinn geschrieben.


    Ich zitiere mal von der feey-Webseite:

    Zitat

    Landerde entsteht in der Zuckerproduktion.

    Das fand ich mit am ‚schönsten‘. Ich muss da jetzt schon so etwas schreiben, wie: selten so gelacht! In den anderen Links ist nicht alles falsch, es wird aber auch viel Unsinn geschrieben.


    Boden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Boden_(Bodenkunde)#Definition_der_Regierung_von_Deutschland


    Es darf auch gerne der ganze Wikipedia-Eintrag gelesen werden.


    Ackerboden wird teils als Synonym für Mutterboden, die humusreiche oberste Schicht, eines Bodens verwandt. Da Ackerböden aber intensiv bearbeitet und gedüngt wird, würde ich ihn nicht mit einem gewachsenen Mutterboden (Oberboden) gleichsetzen . Bei Ackerböden würde ich lieber von Kulturböden sprechen.

    Ein Ackerboden liegt auf dem Acker. Gartenboden im Garten. Der Begriff gibt keine Auskunft über Bodenart, Bodentyp oder chemische Eigenschaften. Ein Ackerboden kann sandig sein, ein sandiger Lehmboden oder ein Lössboden … auch auf trockengelegten Moorböden wird Ackerbau betrieben, dann ist er torfig.

    Lehm ist eine Mischung aus Ton, Schluff und Sand, welche wiederum Korngrößenbezeichnungen sind und die Bodenart bestimmen.


    Ein Tonanteil für sich verhindert kein Verklumpen, eher im Gegenteil. Deshalb mischt „Zierkiese“ ein Substrat mit Sand und noch deutlich gröberem Material sowie Kompost. Kompost erhöht den Humusgehalt, nährt das Bodenleben und kann als Dauerhumus mit dem Ton Ton-Humus-Komplexe bilden, welche wiederum das Bodengefüge stabilisieren.


    Will man als Zimmer- oder Kleingärtner einen Boden oder ein Substrat bindiger machen, eignen sich dazu Bentonite oder Steinmehle. Für den kleinen Einsatz kann man auch auf Ton(-Granulat) wie Akadama aus der Bonsaiabteilung zurückgreifen.


    Das Edaphon, welches sich auf dem Acker wohlfühlt, tut dies eher nicht im Blumentopf des Einblatts. Der Anbieter deiner „Muttererde“ schließt den Einsatz im Innenbereich aus, vielleicht wegen der Unkrautsamen, vielleicht auch weil dieses Substrat an sich nicht wirklich für Zimmerpflanzen und Topfkultur geeignet ist.

    Ich bin kein Citrus-Experte, soviel vorweg.

    Zusammenfassung:

    Die Probleme begannen letzten Sommer, bzw. schon nach dem Rausstellen im Frühjahr. Die Pflanzen haben/hatten einen ähnlichen Substratmix und wurden gleich behandelt und überwintert (welche Temperatur genau?)

    Die Schäden sind vielgestaltig.

    Einschätzung:

    Wie schon geschrieben, ist der komplette Austausch des Substrat mit freigelegten Wurzeln stressig bis mitunter tödlich. Über den Einsatz von Kokosfaser kann man streiten. Wenn ich das Foto mit den freigelegten Wurzeln ansehe, hm, bin ich zumindest unsicher, ob sie gesund sind.

    Blätter können sich bei Trockenheit einrollen, aber auch bei einem beginnenden Feuchteschaden. Blattaderchlorosen (Bild 16) können auch durch Nässe entstehen.

    Auch ein kalter Wurzelballen kann (teils temporär) Chlorosen und Blattfall auslösen, siehe „Winterchlorose“ und „Winter Leaf Drop“ auf deutsch Winterblattfall, unter den Begriffen findet man einiges.

    Teils ähneln sich die Symptome, ob zu nass, zu trocken, zu kalt, oder das Gleichgewicht der Nährstoffe oder der ph-Wert nicht stimmt, es können dann (einzelne) Nährstoffe nicht mehr ausgenommen werden (auch wenn sie evtl. vorhanden sind). Die Folge sind verschiedene Chlorosen. Und auf deinen Fotos sieht man durchaus unterschiedliche Chlorosen.

    Nässeschäden haben natürlich weitere negativen Folgen. Wenn zum einen Blätter fallen und zum anderen Wurzelhärchen und Feinwurzeln absterben wird noch weniger Wasser aus dem Substrat aufgenommen und Wasser-Sauerstoff-Verhältnis kippt komplett.

    Ein Trauermücken-Befall deutet für mich auch immer auf zu feuchtes Substrat hin, auch wenn einige Mitgärtner meinen, dass diese Tierchen bei Zimmerpflanzen einfach dazugehören.


    Was ist das für eine weißliche Schicht auf dem Substrat?

    Treibt die Pflanze?


    Kübelpflanzen müssen im Frühjahr langsam eingewöhnt werden, dabei nicht nur auf die Temperaturen schauen, auch an die Sonnen gewöhnen, die jetzt schon sehr hoch steht. Die angeschlagene Pflanze würde ich auch erstmal etwas geschützter aufstellen. Nur mäßig feucht halten



    Hallo

    Wenn das Badezimmerfenster sehr hell ist, würde ich es als Standort wählen. Sehr hell ohne direkte Sonne ist perfekt, außerdem herrscht im Badezimmer meist eine höhere Luftfeuchte.


    Vielleicht läßt du die Pflanzen erst einmal ankommen, bevor du umtopfst. Wenn sie wachsen und man davon ausgehen kann, dass der Standort passt , kannst du die Töpfe vorsichtig abziehen, um eine Entscheidung zu treffen. Das alte Substrat nicht komplett entfernen, das neue Substrat ist letztlich Geschmacksache, locker-luftig sollte es sein, aber auch noch genügend Wasser speichern können

    Wenn die Pflanzen Wachstum zeigen, kann man auch düngen. Wenn sie jetzt in vorgedüngter Erde stehen oder in eine solche umgetopft wird , hält das ca. zwei oder drei Monate vor.

    Hallo und willkommen


    Ein oder ein paar Fotos wären hilfreich. Wie groß sind die Stecklinge, wieviele Blätter? Stehen die Blätter im Wasser?

    Zu alt ist sie nicht.

    Wenn der untere Teil eines Stecklings fault, kann bzw. muss man schon nachschneiden. Die Stecklinge sollten jetzt nicht in der prallen Sonne stehen, aber doch hell genug. Das Wasser sollte ab und zu gewechselt werden.

    Wenn es in Wasser nicht klappt, kann man es in einem mineralischen Substrat versuchen. Seramis oder Pon eignet sich hier gut, oder auch Bims, gebrochene Lava oder grobes Zeolith.

    In Blähton kann man auch direkt bewurzeln, hierfür eignet sich eine feinere Körnung gut (2/4 oder 4/8) Bei einer Yucca sollte es aber auch gut mir einer 8/16 Körnung klappen, es genügt eigentlich, wenn sie die Feuchtigkeit wittert.

    Hell für dein Auge ist nicht gleich hell für eine Pflanze. Der Geldbaum ist eine sukkulente Pflanze, welche an Sonne und wenig Feuchtigkeit angepasst ist. Also nicht aufs Regal stellen, ans sehr helle Fenster oder im Sommer nach draußen. Ich würde erst gießen, wenn das Substrat gänzlich abgetrocknet ist. Das Substrat sollte eher mager und gut durchlässig sein.

    Wollläuse sehe ich keine 😀, Licht und Gießverhalten sollten aber angepasst werden.

    Jo, danke

    Zitat

    Sie steht auf einem Regal und hat gute Sicht zum Fenster.

    Da muss ich ein bisschen grinsen 😁, sorry. Gute Sicht zum Fenster hilft der Pflanze nicht, Schlauchpflanze brauchen, wie schon erwähnt, volle Sonne. Also am besten direkt an ein Fenster mit südlicher Ausrichtung. Balkon oder Garten wäre auch möglich, zumindest im Sommer. Sie kann in geschützten Lagen auch (besser) draussen überwintern, eine kühle Ruhezeit braucht sie auf jeden Fall.

    Es ist eine Moorbeetpflanze. Saurer Boden hat einen niedrigen ph-Wert. Schlauchpflanzen mögen es ziemlich sauer, ich glaube einen ph-Wert von 3 bis 5. Kalk erhöht den ph-Wert.

    Regenwasser wäre am besten, bei destilliertem Wasser würde ich evtl. etwas Leitungswasser zumischen, je nach Wasserhärte.

    Die weiße Stelle an dem einen Schlauch kann ich nicht einordnen, kann das Schimmel sein?

    Hallo


    Ich verstehe jetzt nicht: steht es wieder im Zimmer? Was ist mit den anderen beiden Bäumchen, wachsen sie gut?

    Aktionen wie das Substrat komplett auszutauschen und die Wurzeln auszuspülen kommen scheinbar in Mode, enden aber oft nicht gut. Das funktioniert nicht wie ein Akkuaustausch beim Smartphone. Da du drei Bäumchen hast mit ähnlicher Substratmischung und nur eines davon die Symptome zeigt, war es auch überflüssig.

    Wenn sie jetzt neue Wedel schiebt, sehe ich das auch als gutes Zeichen.

    Prinzipiell schneidet man abgestorbenes Material komplett weg, lässt nur ein paar Millimeter stehen, um keine neue "offene" Wunde zu haben.

    Bei absterbenden Palmwedeln ist es eigentlich so, dass der gesamte Wedel abstirbt und dieser wird dann an der Basis entfernt.

    Ein wenig Morgen- oder Abendsonne wäre nicht schlecht, aber die Mittagssonne eines Südfensters möchte sie nicht (je nach Situation und Eingewöhnung). Sehr hell mag sie es schon. Ich hatte schon nachgefragt und geschrieben, wenn es ein großes Südfenster ist, ohne Baum davor oder Gardinen oder Balkon darüber, ... sollte es hell genug sein.

    Da sie jetzt austreibt, weiter pflegen und ansonsten in Ruhe lassen.

    1. Prima

    2. Der Begriff Hydrokultur wird durchaus verschiedentlich und Teil großzügig verwandt. Von Systemen im Erwerbsgartenbau bis hin zu Zimmerpflanzen welche einfach (zeitweise) im Wasserglas gehalten werden, kann man schon alles als „Wasserkultur“, also Hydrokultur bezeichnen.

    Was ich, bezogen auf Zimmerpflanzen als (klassische) Hydrokultur bezeichnen möchte, ist das von den Herstellern Luwasa oder Leni eingeführte System mit Blähton als Substrat. Die Wurzeln stehen im unteren Bereich zeitweise im Wasser (bzw. Nährlösung), der Blähton zieht aber auch die Feuchtigkeit nach oben. Hier darf kein organisches (totes) Material, im Substrat sein.

    Luwasa und ähnliche Systeme haben ein „getrenntes“ Wasserreservoir, welches nur durch ein Dochtsystem (Docht oder ein Schacht, welcher mit Substrat gefüllt ist) das darüberliegende Substrat feucht hält. In dieses System kann man auch Pflanzen mit Erdballen setzten.

    Seit einiger Zeit sehe ich auch wieder Systeme modern werden, bei denen die Wurzeln durch den Topfboden(Topf mit Substrat) in ein Wasserreservoir wachsen sollen.

    Hallo


    Hast du das „Schädlingsspray“ schon angewandt? Was ist das für ein Spray? Welche „Pestizidstäbchen“ ?

    Da durchaus Thripse am Werk sind und über mehrere Pflanzen verteilt, würde ich systemisch wirkende Stäbchen empfehlen, welche man ins Substrat steckt. Ein systemisches Insektizid, da Thripse zu den Insekten zählen, und man Mittel gezielt einsetzen sollte.

    Ich kann so nicht jeden einzelnen „Fleck“ einschätzen, die kleinen bräunlichen Stellen am Stamm der Monstera sehe ich als kleine Verletzungen oder Verkorkungen, evtl. die Schädlinge verursacht.

    Schädlinge breiten sich immer da (massenhaft) aus, wo sie gute Bedingungen haben und evtl. auch noch auf geschwächte Pflanzen treffen. Die Behandlung mit einem Insektizid sehe ich hier schon als sinnvoll, es behebt aber nicht die Ursachen. Also nochmal Standort und Pflege der Pflanzen überprüfen. Das gelbliche Blatt kommt meiner Einschätzung nach nicht durch Schädlingsbefall.

    Hallo

    Kann leider die Fotos nicht sehen. Stehen deine Pflanzen im Zimmer, Terrarium, Gewächshaus oder im Garten?

    Die Pflanzen brauch viel Licht bzw. Sonne, saures Substrat und als Sumpfpflanze ausreichend Feuchtigkeit. Leitungswasser ist suboptimal bis schlecht, je nach Wasserhärte. Die Pflanzen sind kalkempfindlich.

    Ja, bei einem geschlossenen Glas Löcher in den Deckel oder das Glas verkehrt herum (als Glassturz) locker aufs Substrat setzen, Lüften je nach dem, wenn ich eine Zahl nennen solll: zweimal am Tag. Wenn das Wasser an den Glaswänden runterläuft vielleicht auch häufiger. Die Pflanze selbst sollte auch nicht naß sein, vor allem nicht nachts.

    Keine Folie um das Substrat, eher einer stärkere Folie oder einen lichtdurchlässigen Gefrierbeutel oder sonstiges „Tütchen“ über die Pflanze stülpen, so wie das Glas. Eventuell mit zwei hölzernen Grillspießen oder dergleichen stabilisieren.

    Wenn das Glas so groß ist, das Topf und Pflanze locker reinpassen, kann man auch unten ins Glas etwas Seramis oder Blähton geben und feucht halten (der Pflanztopf darf aber nicht im Wasser stehen), dann kann man den Deckel auch offen bzw. weg lassen.