Beiträge von Mike65

    Die Pflanze steht ausgepflanzt am Südrand eines Atriumgartens, der ringsum von Mauern umschlossen ist. Gegen kalte Winde ist sie daher gut geschützt. Sie bekommt morgens ums abends Sonne, mittags steht sie im Schatten der Hauswand.
    Der Garten liegt an einem Südwesthang, allerdings in ca. 500m Höhenlage. Eine echte Weinbauregion ist es daher nicht, aber das Mikroklima läßt es im Winter nie extrem kalt werden. -13°C war das Minimum, was ich in den letzten 10 Jahren gemessen habe. Problematisch sind hier eher Spätfröste im April, die ab und zu die Obst- und Walnussernten vernichten.


    Da der Boden sehr kalkhaltig ist wurde er bis in ca. 40cm Tiefe durch Einheitserde ersetzt und ich habe zusätzlich noch einen Sack Rhododendronerde ins Pflanzloch gegeben. Gedüngt habe ich im ersten Jahr gar nicht, im zweiten im April und Juni mit Kompost.
    Gewässert wurde die Magnolie im Hochsommer regelmäßig, seit September nicht mehr. Es ist schließlich nass genug.


    Einen Frostschutz hatte ich nicht angebracht, lediglich den Boden mit Laub und Tannenzweigen geschützt.

    Liebe Gartenfreunde,
    im Mai 2021 habe ich eine kleine Magnolia grandiflora "Little Gem" in meinen Garten gepflanzt. Die Pflanze gedeiht prächtig und hat in dieser Zeit von 40cm auf über 2m zugelegt. Geblüht hat sie allerdings bisher noch nicht. Eines macht mir allerdings Sorgen: Sie will im Herbst einfach nicht mit dem Wachsen aufhören. Letztes Jahr schob sie noch bis Mitte November junge Blätter, die dann natürlich dem Frost zum Opfer fielen. Dieses Jahr wieder das Gleiche: Auch im Oktober wächst sie munter weiter. Ich habe den Eindruck, dass sie diesmal sogar zum Blühen ansetzten will (s.Foto). Sind das wirklich Blütenknospen? Wenn ja, warum ist so völlig aus dem Jahresrhythmus gefallen? Wäre es besser, die Knospen herauszuschneiden, damit die Pflanze sich nicht verausgabt und im Winter Schaden erleidet?

    Vor 3 Jahren habe ich ein kleines Feigenbäumchen geschenkt bekommen, das in einem Kübel eingepflanzt war. Es stammte wohl aus dem Baumarkt, die Sorte ist unbekannt. Da ich keinen Platz zum Überwintern hatte, habe ich es in den Garten gepflanzt. Es hat die wärmste und am besten geschützte Ecke bekommen, Es steht in einer Art Atriumgarten, nach Norden und Osten ist es durch eine weiße Hauswand abgeschirmt, von Mittag bis abends hat die Feige Vollsonne.
    Die bisherigen Winter hat das Bäumchen hervorragend überstanden, Erfrierungen konnte ich nicht erkennen, alle Knospen trieben Ende März/Anfang April fleißig aus. Allerdings zeigt die Feige jedesmal im Hochsommer ein Phänomen, das ich mir nicht erklären kann:
    Sobald die Temperaturen Ende Juni/Anfang Juli über die 30°-Marke steigen, verfärben sich die meisten Blätter gelb, rollen ein und vertrocknen. Binnen zwei Wochen steht sie dann nahezu kahl da. Sobald es wieder kühler und feuchter wird (dieser Jahr Mitte August), treibt sie wieder aus und steht dann prächtiger dar als zuvor, bis Ende November/Anfang Dezember die Blätter wieder fallen. Leider verliert sie mit den Blättern auch die Fruchtansätze, so dass ich auf eine Ernte bisher verzichten musste. Diese Erscheinung hat sich dieses Jahr nun zum drittenmal wiederholt.
    Was könnte der Pflanze fehlen? Zu heiß kann es einem Mittelmeergewächs hierzulande ja kaum werden.

    Liebe Pflanzenfreunde,


    bei einem Spaziergang Ende Februar fiel mir ein kleiner Baum mit dicken grünen Blättern und auffallenden Fruchtständen auf:


    Die Blätter erinnerten ein wenig an Kirschlorbeer, die Frucht passt aber ganz und gar nicht. Was könnte das sein? Meines Wissens gibt s nicht allzuviele wintergrüne Bäume hierzulande.

    Hallo!


    Ich habe seit 10 Jahren eine Buchsbaumhecke, die bis jetzt recht gut gediehen ist. Seit einem Monat machen sich jedoch gefräßige Raupen breit, die ich zunächst gewähren ließ. es könnte sich ja um eine seltene oder gar geschützte Schmetterlingsart handeln. Ich habe diese Tierchen zum ersten Mal gesehen. Inzwischen haben sie sich aber zu einer echten Plage entwickelt und einige Bäumchen fast kahlgefressen. Ich habe daher alle Raupen, die ich finden konnte, abgelesen und zertreten (die Naturschützer mögen es mir verzeihen!).
    Kennt jemand diese Art?


    Gruß


    Mike