Hilfe, alle meine GrĂŒnlilien sterben

  • Hallo ihr Lieben und Hilfe đŸ„ș,


    ich habe viele viele GrĂŒnlilien, bestimmt 15 StĂŒck nur im Wohnzimmer. Seit ungefĂ€hr einem Monat sterben sie mir eine nach der anderen in diesem Zimmer ab und das nach ca. 3-4 Jahren oder noch lĂ€nger. Ich gieße recht regelmĂ€ĂŸig, wenn nicht, bekommen sie mal braune Spitzen und ich weiß, dass ich wohl hĂ€tte etwas mehr gießen sollen, oder ich nehme sie aus dem direkten Licht. Das war alles kein Problem, aber jetzt werden bei allen Pflanzen, ob groß oder klein, die BlĂ€tter von innen her braun, nach und nach sterben sie alle. Eine konnte ich bisher retten, da war nur noch der Stumpf ĂŒbrig, mittlerweile hat sie wieder 4 mickrige BlĂ€tter. Ich habe nichts am Wasser geĂ€ndert, dieses Jahr nicht gedĂŒngt (hĂ€tte ich das mal tun sollen?) und auch die Temperatur hat sich nicht verĂ€ndert. Allen anderen Pflanzen hier scheint es gutzugehen. Auch den GrĂŒnlilien außerhalb des Wohnzimmers scheinen noch gesund. Was könnte das sein?


    Viele GrĂŒĂŸe und lieben Dank schon mal

    Vanessa

  • Das ist nicht schön :(


    Ust schon testweise ausgetopft worden? Was zeigt und tut sich im jeweiligen Topf? Sind noch Wurzeln dran? Ist das Substrat hart und faserig? Wie lange sitzen die schon in ihren Töpfen? Ist es feucht oder trocken?


    ErzÀhl bitte.

  • Die sehen ja echt traurig aus.


    Jetzt komm ich wieder, mit meiner Frage nach SchĂ€dlingen. Und zwar, weil es mir komisch vorkommt, daß alle Pflanzen von jetzt auf gleich das selbe Pflegeproblem zeigen sollten.


    Also, sind irgendwelche SchĂ€dlinge zu sehen? Extrem viele TrauermĂŒcken zum Beispiel, deren Larven die Wurzeln zerfrssen.

    Oder Thripse. Saßen bei meiner GrĂŒnlilie fast nicht sichtbar in den BlattansĂ€tzen, und die BlĂ€tter sind einfach gelb geworden und abgefallen. Man hat nicht die typischen Fraßspuren gesehen, und die Thripse selber nur, wenn man wußte, wonach man sucht.

  • Hallo ihr beiden,


    lieben Dank schon mal fĂŒr eure Antworten. Ich habe bisher noch keine umgetopft, weil ich erst einfach dachte, es liegt irgendwie am zu viel oder zu wenig gießen. Jetzt habe ich mal eine sanft ausgebuddelt, die Wurzeln sehen fĂŒr mich ok aus, auch nicht schimmlig oder so. Ich bin aber auch keine Spezialistin. Es wuselt auch nichts, aber ich hatte bis vor einer Woche ziemlich viele TrauermĂŒcken, die habe ich mit Nematoden soweit jetzt wieder in den Griff bekommen. Kann das den Wurzeln alles derartig schaden? Und an Thripse habe ich noch nicht gedacht, ich habe eben mal geschaut und kann an keinen der Pflanzen was erkennen, wĂŒrde ich die bei diesem Ausmaß mit bloßem Auge erkennen?


    Noch zu den anderen Fragen: Das Substrat ist eher hart und derzeit feucht, aber nicht nass (weil ich noch die Nematoden pflege), bisher waren alle GrĂŒnlilien einfach so pflegeleicht und haben alles mitgemacht, deshalb ist das so seltsam. Die meisten Pflanzen sind seit 2-3 Jahren in ihren Töpfen, es sind alles Ableger der einen großen Pflanze, die aber auch gerade stirbt.


    Liebe GrĂŒĂŸe

    Vanessa

  • Hallo,

    auf jeden Fall gut, daß du die TrauermĂŒcken bekĂ€mpft hast. Die muß man im Blick behalten, die Larven fressen genau die feinen Wurzeln, mit denen die Pflanze Wasser aufnimmt.

    Vielleicht war es das schon, und die GrĂŒnlilien erholen sich ab jetzt wieder. Wobei einige der Kandidaten auf den Bildern schon sehr auf der Kippe aussehen, aber GrĂŒnlilien sind ja eigentlich bekannt dafĂŒr, sehr robust zu sein!


    Thripse sieht man schon, aber nur, wenn man weiß, wo sie sitzen. NĂ€mlich genau in den BlattansĂ€tzen, da, wo die BlĂ€tter sich in die Wedel (Rosette?) aufteilen. Sie verstecken sich in den Röhren, die sich durch die nachwachsenden BlĂ€tter bilden.

  • Ich bin ein bisschen ratlos. Wenn es nur die GrĂŒnlilien betrifft, dann gehe ich nicht von tierischen SchĂ€dlingen wie Thripse oder Spinnmilben aus. Die hĂ€tten garantiert alle anderen Pflanzen auch geschĂ€digt.


    Bleibt also die Ursachensuche im jeweiligen Topf. Wenn die Wurzeln einen guten Eindruck machen, dann bliebe die Variante mit altem Substrat so gut als möglich abschĂŒtteln und alles in frisches Substrat topfen. Dabei zuverlĂ€ssig feucht halten und das dauerhaft. Danach 6-8 Wochen nicht dĂŒngen und beobachten. Über den Winter eh nicht oder nur sehr sparsam dĂŒngen.


    GrĂŒnlilien vertragen Feuchte wesentlich besser als Trockenheit. Wenn da einigemale das Kleinklima verrutscht, dann können sie vertrocknen. Die Nematoden gehen auf Larven im Boden, sie interessieren sich nicht fĂŒr Wurzeln, die dĂŒrften also nix damit zu tun haben.


    Wobei durchaus ein Test auf Spinnmilben kein Fehler sein wird. Mit einer SprĂŒhflasche z.B. die Tradescantia an den Blattachseln befeuchten und Spinngewebe suchen. Ist da nix, falscher Alarm. Findet sich doch was, dann muss der Aufwand gesteigert werden.


    Ich hoffe auf nicht noch mehr Bauchweh in der Beziehung ;)

  • Vielen lieben dank ihr beiden, dann versuche ich es mal mit umtopfen und einem Test auf ein paar andere SchĂ€dlinge. Sowas hatte ich auch noch nie und ich habe wirklich viele Pflanzen, eigentlich mĂŒsste wenigstens eine davon unglĂŒcklich sein, aber die sehen alle gut aus. Vielleicht war es wirklich ein zu trockener Sommer und die spĂ€te Rechnung dafĂŒr oder sie sind dafĂŒr zu anfĂ€llig fĂŒr was geworden. Schade um die schönen großen Pflanzen, die haben mich lange begleitet :)


    Liebe GrĂŒĂŸe und euch einen schönen Abend!

  • Die Wurzeln sehen nicht gut aus und wenn, dann wĂŒrde es der Pfanze deutlich besser gehen. Wenn hier immer wieder behauptet wird, das GrĂŒnlilien Sumpfpflanzen sind, ist niemandem geholfen. TrauermĂŒcken sind auch immer ein Zeichen von zu viel Substratfeuchte

  • Wenn hier immer wieder behauptet wird, das GrĂŒnlilien Sumpfpflanzen sind, ist niemandem geholfen.

    Es gibt die Möglichkeit Leute persönlich anzusprechen, sollte es Probleme mit wem auch immer geben.


    Zwischen durchgehend feucht und Sumpf liegen Welten. GrĂŒnlilien wollen nicht trocken stehen, das vertragen sie nicht. Daher feucht, was ganz simpel nicht trocken heisst.


    Ich fang mit der Wadenbeisserei, nicht zum ersten Mal, nix an. Man kann mich ansprechen, deswegen passiert noch nix dramatisches. Was sicher nicht geht, das sind die Aktionen aus dem Hinterhalt.

  • Ja, kuerzlich, fĂŒr dich ist jede andere Meinung eine "hinterhĂ€ltige Wadenbeisserei"

    Da kann ich aber nichts gegen tun. Persönlich ansprechen, dich? Wozu?



    Die Antwort ist fĂŒr den Fragesteller gedacht

  • Ja, kuerzlich, fĂŒr dich ist jede andere Meinung eine "hinterhĂ€ltige Wadenbeisserei"

    Da kann ich aber nichts gegen tun. Persönlich ansprechen, dich? Wozu?

    Eine andere Meinung ist nur eine andere Meinung. Die ist wertfrei. Man kann drĂŒber dikutieren, man muss sich nicht einigen. Ich hab kein Problem damit.


    Was ich aber nicht leiden kann, das sind persönliche Angriffe. Mich persönlich ansprechen? Bewahre! Genau das ist die Wadenbeisserei. Einfach austeilen und unverschÀmt werden. Dagegen kann ich und will ich nix tun. Meine Zeit ist mir dazu zu schade.

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