Monstera gelbe Kugeln/Eier auf Boden

  • Keine Ahnung was das mal werden wird. Aaaaber, entweder lassen und abwarten. Oder entfernen und an die frische Luft verfrachten.


    Ich selber bin bei solchen Dingen immer mehr interessiert als ich schreckhaft wäre. Mich interessiert sowas.

  • Ich sehe da nix von ekelhaft.


    Es gibt eklige Dinge, die haben aber nix mit natürlichem Leben zu tun. Eine Maus ist in meiner Welt nicht eklig, eine Ratte auch nicht. Ein paar abgelegte Eier sind grundsätzlich ein Gelege. Nicht mehr und nicht nicht weniger.


    Ekel ist x-fach anerzogen, oder die Einbildung davon nicht aberzogen.


    Nur so als Denkanreiz..........

  • Habe die Pflanze umgetopft in eine Hydrokultur, hatte die Wurzeln komplett abgewaschen aber jetzt ist das Zeug wiedergekommen. Hab im Internet recherchiert, in anderen Foren meinten Leute zu einem ähnlichen Foto, es könnte ein Schleimpilz sein.

  • Der schlagartige Wechsel von einer normalen Topfkultur in Pflanzsubstrat zur Hydrokultur ist ziemlich riskant. In der Hydrokultur bilden sich langgestreckte Wurzeln zur Wasseraufnahme, in der anderen Variante wickeln sich die Wurzel wenig tief im Topf.


    Das heisst, der Umbau auf Hydro wird nicht funktionieren, weil den Wurzeln ständig das Wasser fehlt und sie es mit ihrem Wurzelsystem nicht saugen können.


    Noch dazu gehts um eine vermutete Verpilzung, die in einer ungesunden Feuchtigkeit (soll Wasser an die Wurzeln kommen, muss der Wasserstand übertrieben hoch sein) prächtig gedeiht.


    Ich würde zurück auf Anfang. Alles raus, alles durchspülen und durchaus einige Tage wurzelnackt lassen. Feucht halten, austrocknen darf da nix. Bei Bedarf spülen. Bis sich nix mehr tut und dann neu topfen in Substrat.

  • So sieht es jetzt aus

    Oh man, du Arme.

    Gegen Pilze stecke ich meine Pflanzen in Knoblauchwasser. Abspülen, mit Knoblauchwasser (4 knoblauchzehen schneiden, und in 1-2 Liter Wasser leicht köcheln. Nach 10 minuten abkühlen lassen) versehen. Einen halben Tag den Wurzelballen trocknen lassen.

    Mit dem Substrat kenne ich mich nicht aus. Aber immerhin ist Knoblauch das erste was man machen kann. Und dann immer wieder beim Gießen auch etwas Knoblauchwasser hinzufügen.

    Man kanns nur versuchen.

  • ja, ekelhaft ist übertrieben, ich stimme Dir da zu, es ist ein unschöner Anblick halt, weil es Sachen sind die da nicht hingehören. Aber so ist das Leben eben. Alle Lebewesen, angefangen von Eukaryonten und Prokaryonten bis zu homo Sapiens, haben eine Vielfalt des Lebens, gemeinsam in Symbiose oder nicht, wo sie halt stört dann.

  • Symbiose ist ein gutes Stichwort! Man bedenke, dass ein guter Teil unserer Bäume -manche Experten vermuten sogar alle Bäume- gerade mit Pilzen in Symbiose leben. Viele sind ohne "ihren" Pilz sogar kaum überlebensfähig. Dasselbe gilt für manche Orchideen. Vielleicht gedeiht manches Pflänzchen bei uns zuhause deshalb besonders gut, weil wir, ohne es zu wissen, das richtige Pilzgeflecht mit im Topf haben?!

    Ich fände es auch interessant herauszufinden, was es mit den filzigen Kügelchen auf sich hat.

    l.G.

    Tom

  • Ich glaube da steckt noch sehr viel im Ungewissen, was da so im tiefen Erdboden miteinander in Symbiose steht. Ich könnte mir aber vorstellen, daß die weißen Kügelchen in dem (schleimigen?) Fadengeflecht in und an der Monstera da eine Antibiose sein könnte, daß sie sich nicht gegenseitig versorgen, wie es das Gehölzene mit dem Mycel der Pilze macht.

  • Symbiose ist ein gutes Stichwort!.......

    Ich fände es auch interessant herauszufinden, was es mit den filzigen Kügelchen auf sich hat....

    Vielen Dank dafür.


    Ich persönlich gehe gerne auf Beobachtung, bevor ich die Waffen in Stellung bringe. Was aber x-fach so nicht gehandhabt wird, weil eine Gefahr gesehen wird, die es so eher gar nicht gibt.


    Merci nochmal.

  • Ich könnte mir denken, dass Allie nach fast zwei Wochen auch angemerkt hätte, wenn ihre Pflanze nicht gut drauf ist, was sie aber gar nicht erwähnt. Vielleicht ist ja der Pilz, falls es einer ist, schlicht dabei, abgestorbenes Gewebe wieder in Mineralien zu verwandeln. Ein kleines bisschen echte Natur in der sonst künstlichen Topfkultur.


    Leute, ich muss den PC abschalten. ier ist Gewitter!


    Gute Nacht allerseits :sleeping:

  • Hi zusammen,

    keine Ahnung ob das noch jemand liest. Aber nur zur Info:

    Habe die Wurzen abgespült, fast eine Woche trocknen lassen und nochmal in frische Erde gesteckt. Leider sind nach und nach alle Blätter abgestorben. Der Pilz, oder was auch immer das war, kam wieder zurück.

    Ekelhaft finde ich alles, was irgendwie infektiös ist, mir ganz egal, ob es eine Existenzberechtigung hat. Allein der Gedanke, dass das Eier sind und ganz viele Krabbeltiere daraus schlüpfen können, die dann all meine anderen Pflanzen befallen und sich endlos vermehren, bis meine Wände schwarz davon sind und sie in meine Haut kriechen und-

    ... ich habe zu viele Horrorfilme gesehen.


    Danke für eure Tipps, leider hat nichts geholfen (das Knoblauch habe ich nicht versucht, dafür 2 verschiedene Anti Pilz Mittel). Nächstes Mal dann auf die gute altmodische Art mit Knoblauch und Kruzifix.

  • Liest jemand

    Das nächste Mal einfach nicht in Panik verfallen.

    Das (mehrmalige ?) Ausspülen der Wurzeln und vor allem eine mehrtägige wurzelnackte Trocknungsphase überlebt fast keine Pflanze . Heißt, die Pflanze wurde nicht von einem infektiösen Pilz, Schleinpilz oder Alien umgebracht, sondern von einem oder einer zweibeinigen Allie.

  • Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das ein Alien war :cursing:

    Die ist ja leider auch schon eingegangen, als der Pilz neu war und auch nach dem ersten Umtopfen weiter gestorben. Ich denke also nicht, dass sie überlebt hätte, wenn ich nichts getan hätte.

  • Ich wollte dich nicht :cursing: machen. Es sollte ein gutgemeinter Rat sein. Wenn ich lese, was so alles mit der Pflanze gemacht wurde, bin ich einfach der Meinung, dass diese Prozedur kaum eine Pflanze überlebt und eigentlich unnötig waren.

    Dass es der Pflanze schon schlecht ging, „als der Pilz neu war“ und dass sie „auch nach dem ersten Umtopfen weiter gestorben“ ist, bestätigt mich da eher.

    Wie gesagt, ich schreibe dies nicht um dich zu ärgern, sondern um ein konstruktives Feedback zu geben und weitere Misserfolge zu vermeiden.

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