Elefantenfuß

  • Hallo zusammen,

    habe mich bis jetzt noch nie an ein Forum gewandt, aber ich bin etwas verzweifelt.

    Habe einen großen Elefantenfuß, der mir wirklich am Herzen liegt.


    Wir sind 2021 umgezogen und ich habe den Baum zum Einzug bekommen. Bis dato war alles gut. Vor ein paar Tagen habe ich bemerkt, dass er braune Spitzen hat und irgendwie nicht gesund wirkt. Habe jetzt erstmal Standort gewechselt. Steht jetzt vor Süd-Fenster. Möchte auch noch die Erde ev mit etwas Seramis vermischen, da ich nicht weiß welche Erde drinnen ist - ich habe ihn bereits umgetopft bekommen.


    Heute morgen habe ich aber festgestellt, dass die Rinde auf der Seite hohl ist … hab dann ein paar Stückchen abgebrochen und darunter kam eingesponnenes Sägemehl zum Vorschein. Stamm ist grundsätzlich hart und auch unter der losgelösten Rinde.
    Ich habe gesehen, dass der „fraß“ unter der Rinde noch weiter führt …


    Es erinnert mich an Holzwürmer, aber kann das sein? Kann man irgendetwas machen um den Elefantenfuß zu retten? Ich hänge ein paar Fotos an und hoffe, dass mir jemand Tipps geben kann.


    Danke und schönen Sonntag

  • Es gibt uralte Bäume, denen gut und gerne die Hälfte ihres Stammes fehlt. Alles ausgehölt und getragen nur noch von ihrer Wandung. Das trockene Holz würde mir also kein Kopfweh machen.


    Schlimm wäre Nässe im Holz, weil das dann fault und eine Pflanze stirbt.

    Im Totholz gibt es immer Leben, das eben nur im und auf Totholz vorkommt. Es ist Teil von Verwitterung. Ein natürlicher Prozess.


    Wenn der Elefantenfuß sonst gesund ist und sich an den Blätter nichts dramatisches tut, alles gut. Wobei in dem Fall der Fehler gesucht werden muss und den sehe ich nicht zwingend an dem toten Holz. Sowas wird durchaus verkraftet.


    Gibts noch mehr Bilder? Wichtig wäre mir noch die Pflanztiefe. Sitzt der passend hoch oder doch eher ungünstig tief? Ist in der kalten Jahreszeit in direkter Nähe gelüftet worden? Also kalte Zugluft drübergegangen? Ist in letzter Zeit gedüngt worden? Wie wird gegossen?

  • Danke für die Antwort.


    Er hat einen relativ großen Topf, finde ich. Er sitzt tief im Topf, aber den Fuß find ich jetzt nicht tief in der Erde. 🤷🏻‍♀️wäre es besser ihn höher zu setzen?


    Nässe ist nicht im Holz.

    Zugluft hatte er nicht, da wir ein Passivhaus mit Wohnraumlüftung haben, also kein Stoßlüften, etc.


    Gedüngt habe ich ihn noch nie.

    Gegossen wird er ca alle 2 Wochen, aber nicht so regelmäßig. - ev bekommt er zuwenig Wasser?


    Hatte ihn auch vorher an einem Fenster nach Westen stehen.


    Danke

  • Gibts einen Anfangsverdacht über die Blätter, die jetzt unschön werden? War da irgendwas?


    Wegen der Pflanztiefe hab ich gefragt, weil tiefer topfen im Vergleich zur ursprüngliche Pflanztiefe Probleme machen kann. Wenn das aber ident ist, dann liegt es nicht daran,


    Die Pflanzen brauchen nicht wirklich viel Wasser, übertreiben sollte man es auf keinen Fall. Allerdings muss durchaus Feuchtigkeit zur Verfügung stehen. Endlos trocken im Winter bei hoher Zimmertemperatur ist schwierig.


    Es lässt sich nur nicht aus der Entfernung sagen, wieviel ist genug und wo kann nachgelegt werden. Ich kann es schlicht nicht sehen.

  • An einem Südfenster sollte die Pflanze mindestens das ganze Jahr stehen. Der braucht im Winter dann auch eigentlich fast kein Wasser. Aller zwei Wochen könnten shcon zu viel sein. Im Sommer etwas mehr, aber halt nicht pemermanent feucht stehen lasen. Insofern ist Seramis vllt nicht das geeignete Material. Würde hier eher zu mineralischen Zuschlägen wie Quarzkies/-sand, Lavasplit tendieren. Einfach ne Kräuer/Anzuchterde nehmen und mehr brauchts nicht. Zu viele Nährstoffe lassen den nur zu weich werden.


    Was das Holz anbelangt: Wenn der Baum jetzt seit 1,5 Jahren zu dunkel, zu feucht usw stand, kann es schon sein, dass er da nicht ganz taufrisch ist und sich was eingefangen hat. Hier wäre anzuraten, den Baum an der Südseite zu lassen und mal ein neues Substratgemisch zu geben. Da kann man sich auch gleich die Wurzeln anschauen usw. Das Wässern sollte sehr vorsichtig erfolgen. Nach dem Umtopfen gut wässern und dann warten bis ca 10cm oben trocken sind und wieder was rein, bis erste Tropfen unten rauskommen. Da sind wir schon bei der Sache: der (Über?) Topf sieht toll aus, aber man kann gar nicht sehen, was da unten an den Abzugslöchern passiert. Vllt schimmelts da auch schon in dem feuchten Milieu vor sich hin? Weiß kein Mensch. Dringend in ein geeignetes Gefäß setzen, wo man das auch kontrollieren kann und wo es auch ein bissl Luftaustausch gibt. Für den Baum wäre ein großer Tontopf mit Loch ideal.


    Die Blätter werden im Alter gelb, vertrocknen usw. Soweit nichts ungewöhnliches. Wird Beuaustrieb oder mittelalter Blätter gelb/trocken usw, dann ist es meist zu feucht, dunkel, zu nährstoffreich.

    Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.

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