Monstera Deliciosa Variegata Steckling Vorgehen

  • Hi ihr Lieben!


    Ich habe auf eBay einen schönen Monstera Variegata Steckling erstanden und will jetzt nichts falsch machen.
    Habe über die Suchfunktion nicht wirklich was gefunden, ich habe ein paar Basic Fragen: wie genau ist das Vorgehen bei so einem Steckling? Ich würde ihn wenn er kommt erstmal in eine Vase mit Wasser stellen und an einen hellen Standort ohne direkte Sonne stellen. Regelmäßig das Wasser wechseln und dann warten, bis er ordentlich wurzelt. Habt ihr bisher hierhin schon Anmerkungen, was ich anders machen sollte?
    Wie geht es dann weiter wenn er irgendwann gewurzelt hat? Ich würde ihn dann in eine Mischung aus Perlit und normaler Erde mit einer Drainage aus Tongranulat einpflanzen. Ich hab bereits eine Monstera, eine ganz normale grüne mit herzförmigen Blättern. Ich glaube da habe ich im Topf einiges falsch gemacht, keine Drainage, nur Erde, etc. Die wächst aber sehr gut und schön.


    Würde mich jedenfalls sehr über alle Tipps bezüglich Monstera Variegatas freuen, damit da alles klappt :)


    Dankeee schonmal! :sun: :sun:

  • Oh super, vielen Dank, das hilft schon mal. Habe gestern stundenlang Videos angeschaut und irgendwann weiß man vor lauter unterschiedlichen Infos gar nicht mehr was man denken oder machen soll. Auch die Frage bezüglich Erde/Hydrokultur/etc. ist ja ziemlich schwierig. Ich würde vermutlich dann meine Compo Sana gemischt mit diesen Blähton Kügelchen und Perlite als Grundlage hernehmen. Hoffe natürlich, dass mein Steckling überhaupt schön wurzelt :)

  • Blähton ist nicht nötig. Das ist für mich nur eine Spielerei, die die Pflanzen nicht brauchen.


    Wie teuer war der Ableger?


    Die Produzenten verkaufen solche Teilstücke in Richtung Goldpreis. Rechnet man das durch, dann kommen die auf mehrere tausend Euro pro zerstückelter Mutterpflanze. Ohne Anwachsgarantie.


    Ist mir nicht verständlich.

  • Okay also auch keine Drainage damit am Boden des Topfes?
    Ich habe mit Versand 60 Euro dafür hingeblättert.. etablierte Pflanzen sind quasi unbezahlbar, habe einige für über 1000 Euro gesehen =O

  • Drainagen helfen nur bei Giesswütigen, wo permanent das Wasser steht. Schüttet man das Restwasser aus dem Untersetzer, dann brauchts auch nicht zwingend eine Drainage.


    Rechne das mal durch, eine entsprechend große Pflanze gibt wieviele Teilstücke her? 20? 30? 40? Mehr?


    Mal 60 Euro.

  • Weil die Leute das zahlen und glauben, sie müssten unbedingt haben. Dann bringen sie das Material nicht durch, der Produzent ist unschuldig und schmeisst Geldscheine in die Luft.


    Ich habe gar keine Monstera. Die brauchen irrsinnig viel Platz und ohne Rankgerüst mit viel Arbeit im Aufbau und Erhalt wird das nix.


    Ich denke, die Modeerscheinung panaschiert ist den wenigsten bewusst. Wer will und kann bei einem Umzug ein riesiges Trumm an Quadratmetern Fläche transportieren?


    Das ist wie damals mit den Dalmatinern. Alle haben einen solchen Hund unbedingt haben müssen. Wurscht woher und in welchem Zustand. Danach war Tierheim angesagt und die nächste Mode ausgerufen.


    Wenn ich eine solche Pflanze haben will, dann bestelle ich die bei einer vernünftigen Gärtnerei als bewurzelte Jungpflanze und lege dort eben 300 bis 400 Euro hin.


    Ich kaufe mir so etwas nicht bei windigen Figuren auf Ebay. Ohne Wurzeln und ohne jede Garantie oder Gewährleistung.


    Muss ich nicht verstehen.

  • Ich kann mich dem Vorredner nur anschießen. Eine Monstera wird, wie der Name schon sagt, sehr groß. Nicht selten werden Exemplare nach ein paar Jahren weggeworfen, verschenkt oder zerschnippelt als teure Stecklinge angeboten. Diese Pflanzen werden groß, brauchen ein stabiles Rankgitter und schon eher optimale Pflegebedingungen was Temperatur etc anbelangt. Wenn man gewährleisten kann, dass die 4m oder mehr wachsen dürfen, blühen die auch sehr schön, aber wer hat schon ein Gewächshaus mit 5m Höhe? Dieselben Seltsamkeiten kann man auch bei Hoyas, Philodendren etc beobachten. Marple, variegata, pink princess und wie sie alle heißen. Teuer und nur beliebt, weil noch exotischer, rar und was weiß ich. Mutationen können anfälliger für Erkrankungen machen und spezielle Züchtungen sind pflegeintensiver als die exotischen Urformen, Bei Rosen konnte man das in den 60/70er... Jahren auch gut beobachten. Da war praktisch kaum noch eine Rose für den Freiluftanbau zu gebrauchen ohne Insektiziden, Wuchshilfen, Fungizide etc.

    Wenn etwas wächst, gibt es auf der anderen Seite etwas anderes, das wächst auch...nur negativ.

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